From liquiditaetsplanung
Generates a court-admissible liquidity balance sheet and weekly forecast for German insolvency law (InsO §§ 17-19). Outputs Excel, HTML padlet, or Markdown. Useful for director liability, avoidance actions, and creditor petitions.
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Slash command
/liquiditaetsplanung:liquiditaetsvorschau-insolvenzrechtlichThe summary Claude sees in its skill listing — used to decide when to auto-load this skill
- **Normen-/Quellenanker:** InsO §§ 17, 18, 19, 15a, StaRUG-Früherkennung, IDW-S-6-/Planungslogik, 3-Wochen- und 13-Wochen-Forecast, Zahlungsstatus und Fortbestehensprognose.
Dieser Skill erstellt eine gerichtsfähig dokumentierte Liquiditätsbilanz auf einen Stichtag und eine zugehörige wochenaktuelle Liquiditätsvorschau über mindestens drei Wochen, regelmäßig bis 13 Wochen, in der für § 17 InsO benötigten Form. Das Standardergebnis ist eine Excel-Tabelle auf Wochenbasis nach hinterlegter Vorlage (assets/excel/Liquiditaetsplan-Wochenbasis.xlsx). Auf Nutzerwunsch wird zusätzlich ein interaktives HTML-Padlet oder ein Markdown-Artefakt geliefert; ein Memo wird nur auf ausdrückliche Anfrage erstellt.
Anwendungsfälle:
Der Skill fragt strukturiert die folgenden Felder ab. Was fehlt, wird im Worst Case angesetzt und im Padlet/Artefakt als Annahme protokolliert.
Vor der Aufstellung folgende Frage stellen:
Wie sollen die Daten einfließen — manuell, per Datei-Import (CAMT.053, MT940, CSV-Bankexport, DATEV-OPOS-Export), oder über einen verbundenen Bankzugang (PSD2 / FinTS / vorhandener Connector)?
Detailregeln siehe Schwester-Skill liquiditaetsvorschau-3wochen, Abschnitt "Bezugsquellen der Eingabedaten" — der Skill selbst baut keinen Open-Banking-Client.
Schritt 1 — Format- und Padlet-Wahl: identisch zum Schwester-Skill. Standard: Excel-Tabelle + HTML-Padlet, sofern nicht anders gewünscht.
Schritt 2 — Stichtagsbestimmung: konkretes Datum festlegen. Im Haftungs- und Anfechtungskontext ist nicht der Antragstag, sondern der tatsächliche Eintritt der Zahlungsunfähigkeit maßgeblich. Stichtag dokumentieren.
Schritt 3 — Aufstellung der Liquiditätsbilanz
Aktiva I (am Stichtag sofort verfügbar) €
+ Aktiva II (binnen 3 Wochen flüssig) €
= Σ Liquide Mittel €
Passiva I (am Stichtag fällig & eingefordert) €
+ Passiva II (binnen 3 Wochen fällig) €
= Σ Fällige Verbindlichkeiten €
Liquiditätslücke (absolut) = Σ Fällig − Σ Liquide
Liquiditätsquote = Liquiditätslücke ÷ Σ Fällig
Maßstab: BGH-Linie zur Liquiditätsbilanz; konkrete Aktenzeichen und Randnummern vor Ausgabe über dejure.org / openjur.de verifizieren.
Sonderlogik für streitige Posten: Eine streitige Verbindlichkeit wird nicht geschätzt. Wenn sie materiell besteht und fällig ist, gehört sie mit Nennwert in Passiva I oder Passiva II. Wenn sie materiell nicht besteht, nicht fällig ist oder wirksam gestundet wurde, gehört sie nicht in die Passiva. Bei nicht titulierten streitigen Verbindlichkeiten entscheidet allein die objektive Rechtslage, nicht die Prozessrisikowahrscheinlichkeit. Wenn ein vorläufig vollstreckbarer Titel vorliegt und die Vollstreckung eingeleitet ist, wird der Nennwert angesetzt. Wenn eine Einstellung der Zwangsvollstreckung erreicht wurde, wird die Beweiswirkung des Titels gesondert bewertet und die Forderung in einem Szenarioblock geführt. Aktivseitig werden eigene Forderungen nur angesetzt, wenn der Zahlungseingang binnen drei Wochen realistisch belegt ist. Für die gerichtliche Darlegung wird jeder Posten einzeln mit Gläubiger, Fälligkeit, Rechtsgrund, Beleg, Bestreitensstand und Vollstreckungsstand geführt; pauschale Summenlisten sind nach BGH IX ZR 129/22 angreifbar.
Schritt 4 — Subsumtion nach BGH-Schema
Schritt 5 — Würdigung der Indizien § 17 Abs. 2 S. 2 InsO
Indizienkatalog für die Zahlungseinstellung umfasst insb. verspätete Lohnzahlungen, offene SV-Beiträge, erfolglose Stundungsbitten, Pfändungsmaßnahmen anderer Gläubiger, Wechselproteste und eigenen Insolvenzantrag. Konkrete BGH-Linie über offene Quellen verifizieren.
Schritt 6 — Titulierte Forderungen
Bei titulierten Forderungen nicht bei "streitig" stehen bleiben. Das Prüfraster lautet:
Schritt 6a — Herausgenommene Forderungen verteidigen
Jede nicht berücksichtigte streitige Verbindlichkeit erhält einen Haftungsvermerk:
| Feld | Inhalt |
|---|---|
| Rechtsgrund des Herausnehmens | Nichtbestehen, Nichtfälligkeit, Stundung, Aufrechnung, Durchsetzungssperre oder Vollstreckungseinstellung |
| Gegenbeweis | Vertrag, Schriftwechsel, Gutachten, Beschluss, Vergleich, Titelstand |
| Prozesslage | Kann ein Verwalter aus Aktenlage schlüssig zum Bestand vortragen? |
| Geschäftsleiterstandpunkt | finales Gutachten vorhanden, Annahmen vollständig, Aktualisierungspflicht notiert |
| Restrisiko | Übertragung der engen Irrtumsrechtsprechung aus dem Anfechtungsrecht auf Haftungsprozess offen |
Schritt 7 — Objektivität
Maßstab der Zahlungsunfähigkeit ist objektiv; das Bewusstsein des Schuldners ist nur für die Verschuldensfrage relevant (§ 15a InsO). Konkrete BGH-Linie zur "Erkennbarkeit der Insolvenzreife" vor Ausgabe über offene Quellen prüfen.
Schritt 8 — Ausgabe und Eskalation
antragspflicht-15a-inso übergeben. Paragraf 102 StaRUG nur bei Jahresabschlussauftrag, offenkundigen Anhaltspunkten und vermuteter Unkenntnis des Mandanten anwenden; andere Mandatspflichten getrennt prüfen.idw-s6-integrierte-sanierungsplanung übergeben, um GuV, Planbilanz, Maßnahmenwirkung, Leitbild und nachhaltige Sanierungsfähigkeit zu prüfen.§ 17 InsO, § 15a InsO, § 18 InsO, § 19 InsO, § 102 StaRUG.
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
assets/excel/Liquiditaetsplan-Wochenbasis.xlsx — Wochenraster, BGH-Block, Block "Offene Forderungen", Hinweise zur BGH-Rechtsprechung.Siehe Schwester-Skill liquiditaetsvorschau-3wochen (Beispielfall Edelholz Manufaktur Berlin GmbH). Für gerichtsfeste Verwendung wird zusätzlich die Buchhaltungsherkunft (SuSa-/OPOS-Stand) protokolliert und die Indizienliste belegt.
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
Bei 🔴: antragspflicht-15a-inso und zahlungsunfaehigkeit-pruefung-17-inso (Plugin insolvenzrecht). Für mittel- und langfristige Sicht: liquiditaetsvorschau-3-6-12-monate (dieses Plugin). Für Sanierungskonzept-/Bankfähigkeit: idw-s6-integrierte-sanierungsplanung (dieses Plugin).
Bevor losgelegt wird, klaere:
Adressat: Insolvenzgericht / Gläubigerausschuss / Bank — Tonfall: sachlich-betriebswirtschaftlich
13-WOCHEN-LIQUIDITAETSVORSCHAU (direkte Methode)
Gesellschaft: [FIRMA] Erstellt: [DATUM] Ersteller: [NAME]
Woche | Anfangsbestand | Einzahlungen | Auszahlungen | Endbestand | Kreditlinie | Freie Liqui
1 | EUR [XXX] | EUR [YYY] | EUR [ZZZ] | EUR [AAA] | EUR [BBB] | EUR [CCC]
2 | ... | ... | ... | ... | ... | ...
13 | ... | ... | ... | ... | ... | ...
AMPEL-STATUS:
Wochen 1-4 (kurzfristig): [GRUEN / GELB / ROT]
Wochen 5-9 (mittelfristig): [...]
Wochen 10-13 (langfristig): [...]
ENGPAESSE: [Beschreibung kritischer Wochen und Gegenmassnahmen]
ANNAHMEN: [Auflistung der Schluesselannahmen]
npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin liquiditaetsplanungWenn es um Drei-Wochen-Liquiditätsvorschau (Paragraf 17 InsO, wochenaktuell) in Liquiditätsplanung — Power geht: ordnet Akteninhalt, Belege, Lücken und Nachforderungen; liefert ein direkt nutzbares Arbeitsprodukt mit Prüfpunkten, Risiken und nächstem Schritt.
Wenn es um Liquiditätsvorschau als insolvenzrechtliches Beweismittel in Insolvenzrecht geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.
Wenn es um Rollierende Liquiditätsvorschau 3/6/12 Monate mit Fortführungsprognose (Paragrafen 17. 19 InsO) in Steuerrecht – Steuerberater und Anwälte geht: ordnet Sachverhalt, Norm, Beweislast, Gegenargumente und nächsten Schritt; liefert ein direkt nutzbares Arbeitsprodukt mit Prüfpunkten, Risiken und nächstem Schritt.