From steuerrecht-anwalt-und-berater
Wenn es um Rollierende Liquiditätsvorschau 3/6/12 Monate mit Fortführungsprognose (Paragrafen 17. 19 InsO) in Steuerrecht – Steuerberater und Anwälte geht: ordnet Sachverhalt, Norm, Beweislast, Gegenargumente und nächsten Schritt; liefert ein direkt nutzbares Arbeitsprodukt mit Prüfpunkten, Risiken und nächstem Schritt.
How this skill is triggered — by the user, by Claude, or both
Slash command
/steuerrecht-anwalt-und-berater:liquiditaetsvorschau-3-6-12-monateThe summary Claude sees in its skill listing — used to decide when to auto-load this skill
- **Problemfokus dieses Skills:** Bleibe beim konkreten Titel `Rollierende Liquiditätsvorschau 3/6/12 Monate mit Fortführungsprognose (§§ 17, 19 InsO)` und löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind.
Rollierende Liquiditätsvorschau 3/6/12 Monate mit Fortführungsprognose (§§ 17, 19 InsO) und löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind.Krisenhafte GmbH/UG-Mandanten benötigen eine strukturierte, wöchentlich rollierte Liquiditätsvorschau als Grundlage für die insolvenzrechtliche Prüfung nach § 17 InsO und für die Fortführungsprognose nach § 19 InsO. Der Skill erzeugt diese Planung aus dem typischen unstrukturierten Steuerberater-Material (BWA, SuSa, offene Posten, Kontoauszüge) und generiert automatisch eine insolvenzrechtliche Ampel pro Woche.
Paragraf 18 InsO — Drohende Zahlungsunfähigkeit: voraussichtliche Unfähigkeit zur Erfüllung bestehender Zahlungspflichten bei Fälligkeit; in aller Regel gilt ein Prognosezeitraum von 24 Monaten.
Paragraf 19 InsO — Überschuldung: Fortführungsprognose für regelmäßig zwölf Monate; bei negativer Prognose Überschuldungsstatus zu Liquidationswerten.
Paragraf 15a InsO — Antrag ohne schuldhaftes Zögern; drei Wochen bei Zahlungsunfähigkeit und sechs Wochen bei Überschuldung sind nur Höchstzeiträume.
Paragraf 102 StaRUG — Bei einem Auftrag zur Jahresabschlusserstellung prüfen, ob Anhaltspunkte für einen möglichen Insolvenzgrund offenkundig sind und die mögliche Insolvenzreife dem Mandanten vermutlich nicht bewusst ist. Die Liquiditätsvorschau ist nur eine mögliche Belegquelle und kein eigener Auslöser der Norm.
| Gericht | Aktenzeichen | Datum | Leitsatz |
|---|
Vorab: Der untenstehende ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.
| Schritt | Prüfungspunkt | Inhalt | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1 | Datenaufnahme | BWA, SuSa, Kontoauszüge, Kreditorenliste, Debitorenliste, Dauerverpflichtungen | Datenbasis vollständig |
| 2 | Eröffnungsbestand Liquidität | Kontostand, ungenutzte Kreditlinie (ziehungsfähig), Tagesgeld | Aktiva I-Basis |
| 3 | Einzahlungs-Buckets | Kundenforderungen nach Eingangswahrscheinlichkeit; USt-Erstattung; sonstige | Einzahlungsplan |
| 4 | Auszahlungs-Buckets | Personal (Lohn × 1.28 inkl. AG-SV); USt-Zahlung; KSt/GewSt-Vorauszahlungen; Miete; Leasing; Zins+Tilgung; Lieferanten | Auszahlungsplan |
| 5 | Wochenraster 13 Wochen | Spalten: KW, Anfangsbestand, Einzahlungen, Auszahlungen, Endbestand, fällige VB Folgewoche, 3-Wochen-Lücke (kumuliert), Quote, Ampel | Primäres Instrument § 17 InsO |
| 6 | 3-Wochen-Test § 17 InsO | Quote = Lücke_3W / fällige VB ≥ 10 %? Nicht binnen 3 Wochen schließbar? | Ampel Rot/Gelb/Grün |
| 7 | SV- und Lohnsteuer-Position | SV-Beiträge (AG+AN-Anteil Drittellast); Lohnsteuer § 41a EStG; separate Zeile; nie aufrechnen | Passiva I korrekt |
| 9 | Sensitivitätsanalyse | Best/Base/Worst: Zahlungseingang 100 %/80 %/60 %; Auftragserfüllung wie geplant/−10 %/−25 % | Risikoszenario |
| 10 | Mittel- und Langfristhorizont | 26 Wochen (monatlich aggregiert ab Monat 4), 52 Wochen; Fortführungsprognose-Grundlage | § 18 und § 19 InsO |
| 11 | Fortführungsprognose IDW S 6 | Krisenstadium; Konzept; integrierte Planung; überwiegende Wahrscheinlichkeit | § 19 InsO Stufe 1 |
| 13 | Indizienkatalog prüfen | SV-Rückstände, Stundungsanträge, Lastschriftrückläufer, eingestellte Lieferantenzahlungen | Zahlungseinstellung ohne Deckungslücke möglich |
| 14 | Ergebnis-Memo | Ampel-Zusammenfassung; frühester Rot-Eintritt mit Kalenderwoche; Handlungsempfehlung; Tatbestand des Paragrafen 102 StaRUG bejaht, verneint oder offen | Mandantenkommunikation |
| 15 | Excel-Export | Sheets: 13W, 26W, 52W, Fortführungsprognose, Annahmen; Ampel bedingte Formatierung | Arbeitsunterlage |
LIQUIDITÄTSVORSCHAU — [Firma] GmbH
Stand: [Datum]
| KW | Anfangs- | + Einzah- | − Auszah- | End- | Fäll. VB | 3W-Lücke | Quote | Ampel |
| | bestand | lungen | lungen | bestand | Folge-KW | kumuliert | % | |
|----+-----------|-----------|-----------|---------|----------|----------|-------|-------|
| 21 | 18.500 | 42.000 | 47.200 | 13.300 | 61.800 | 48.500 | 78 % | ROT |
| 22 | 13.300 | 51.000 | 45.600 | 18.700 | 38.200 | | | |
| 23 | 18.700 | 145.000* | 44.100 | 119.600 | | | GRÜN | |
*Großauftrag-Eingang; Zahlungseingang-Risiko: Base 100 %, Worst 60 %
| Beweisthema | Beweislastträger | Beweismittel |
|---|---|---|
| Zahlungseingang-Wahrscheinlichkeit | GF / StB | Debitorenliste, Mahnstand, DA-Liste |
| Kreditlinie ziehungsfähig | GF | Bankbescheinigung über Limit und Valuta |
| SV-Rückstände | Offen aus Buchhaltung; BG-/KK-Bescheide | Konto-Auszüge SV-Beitragskonten |
| Fortführungsprognose positiv | GF / IDW S 6-Gutachter | Integrierter Finanzplan; Konzept |
| Horizont | Insolvenzrechtliche Bedeutung | Handlungspflicht |
|---|---|---|
| Woche 0–3 | § 17 InsO-Stichtag; 3-Wochen-Test | Sofortige Prüfung Antragspflicht |
| Woche 0–13 | Zahlungsunfähigkeit; 3-Wochen-Test wöchentlich rollierend | Wöchentliche Aktualisierung |
| Woche 0–26 | Mittelfristhorizont; Finanzierungsbedarf | Bankgespräch; Gesellschafterdarlehen |
| Woche 0–52 | Fortbestehensprognose § 19 InsO; IDW S 6-Grundlage | Sanierungskonzept |
| Monate 0–24 | Paragraf 18 Absatz 2 InsO, drohende Zahlungsunfähigkeit | Eigenantrag und gerichtliche StaRUG-Instrumente gesondert prüfen |
| Fehler | Korrekte Vorgehensweise |
|---|---|
| Kreditlinie vollständig als Aktiva I | Nur ziehungsfähiger, nicht gesperrter oder bereits ausgeschöpfter Teil |
| Auftragseingang zu optimistisch ansetzen | Sensitivitätsanalyse: Worst-Case-Szenario immer einbeziehen; BGH verlangt realistische Annahmen |
| USt-Voranmeldung fehlt in Auszahlungen | USt monatlich oder quartalsweise je nach Turnus; Dauerfristverlängerung berücksichtigen |
| AdV als Passiva I-Entlastung | Falsch: AdV § 361 AO hemmt Vollziehung, lässt Forderung materiell bestehen (§ 17 InsO-Relevant) |
| Lohnzahlungen ohne AG-SV-Anteil | Drittellast: Lohn × 1.28 für Personal-Gesamtkosten |
| 3-Wochen-Frist ab Erkenntnis (StB-Sicht) | Frist läuft ab Eintritt der Zahlungsunfähigkeit, nicht ab Erstellung der Vorschau |
Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu prüfen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.
| Konstellation | Empfohlener Weg |
|---|---|
| Standard — Liquiditaetsvorschau für 3 bis 12 Monate erstellen | Vorschau nach Schema; Schriftsatz unten |
| Variante A — Kurzfristige Liquiditaet kritisch Woche noetig | Kurzfrist-Vorschau separat; dann Mittelfrist ergaenzen |
| Variante B — Saisonales Unternehmen | Saisonalitaets-Hinweise in Vorschau einarbeiten |
| Variante C — Bankfinanzierung laeuft aus Prolongation noetig | Bankgespraeche-Version der Vorschau; Stresstest anfuegen |
Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
MEMO — VERTRAULICH
An: Geschäftsführung [Firma] GmbH
Von: [Steuerberater/Kanzlei]
Datum: [Datum]
Betreff: Ergebnis Liquiditätsvorschau 13-Wochen — § 17 InsO-Prüfung
1. Ergebnis Ampel-Übersicht:
KW [x]: GRÜN (Quote [y] %)
KW [x+1]: GELB (Quote [z] % — Zahlungsstockung, voraussichtlich
lösbar durch Eingang Rechnung [Rn.] EUR [x] in KW [x+2])
KW [x+3]: ROT (Quote [a] % — Zahlungsunfähigkeit § 17 InsO
droht, falls Eingang Großauftrag ausbleibt)
2. Früheste § 17-InsO-Relevanz: KW [x+3] — [Datum]
3. Handlungsempfehlung:
a) Sofortige anwaltliche Prüfung der Insolvenzreife beauftragen.
b) Bankgespräch zur Linienerweiterung bis [Datum].
c) Auftragseingang [Bezeichnung] sichern/beschleunigen.
d) Bis KW [x+2] Liquiditätslage neu auswerten.
Wir stehen für ein persönliches Besprechungsgespräch zur Verfügung.
Bitte bestätigen Sie Kenntnisnahme dieses Memos schriftlich.
FORTFÜHRUNGSPROGNOSE — [Firma] GmbH — [Datum]
1. Krisenstadium (IDW S 6):
[Liquiditätskrise / Ertragskrise / Strategiekrise — begründen]
2. Krisenursachen:
Intern: [z.B. gesunkene Marge, Personalkosten]
Extern: [z.B. Nachfragerückgang, Rohstoffpreise]
3. Leitbild des sanierten Unternehmens:
[Kerngeschäft; Restrukturierungsmaßnahmen; Ziel-Geschäftsmodell]
4. Maßnahmen zur Krisenbewältigung:
Innenfinanzierung: [Forderungsabbau, WC-Reduzierung]
Außenfinanzierung: [Gesellschafterdarlehen, Bankgespräch]
Leistungswirtschaftlich: [Kostenabbau, Produktsortiment]
5. Integrierte 24-Monats-Planung:
Monat 1–12: Ergebnis [x]; Cashflow [y]; EK [z]
Monat 13–24: Ergebnis [a]; Cashflow [b]; EK [c]
6. Ergebnis Fortführungsprognose:
[ ] Positiv — überwiegende Wahrscheinlichkeit der Fortführung
[ ] Negativ — Fortführung nicht überwiegend wahrscheinlich
Begründung: [...]
7. Rechtsfolge für § 19 InsO:
Positiv: keine Überschuldung, auch bei negativem Eigenkapital.
Negativ: Überschuldungsstatus mit Liquidationswerten erforderlich.
--- vor Versand klären ---
Schlussabsatz Variante A (kooperativ): Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen für ein klärenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.
Schlussabsatz Variante B (formal-streng): Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.
| Position | Berechnung | Hinweis |
|---|---|---|
| Liquiditätsplanung (laufend) | Zeithonorar StB; typisch EUR 500–2.000 je Monat | Als eigenständige Leistung vereinbaren |
| Sanierungskonzept IDW S 6 | EUR 10.000–50.000+ je nach Komplexität | WP/StB mit Sanierungserfahrung |
| Insolvenzreife-Gutachten Anwalt | § 34 RVG oder Stundensatz; typisch EUR 2.000–8.000 | Wird durch Liquiditätsvorschau als Datenbasis vorbereitet |
| Excel-Vorlage Erstellung | Einmalig ca. 4–8 Stunden; dann rollierend 1–2 h/Woche | — |
| Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Grüne Ampeln, kein Paragraf-17-Risiko | Monatliche Aktualisierung; Tatbestand des Paragrafen 102 StaRUG nur bei Jahresabschlussauftrag prüfen und Ergebnis dokumentieren |
| Gelbe Ampeln — Zahlungsstockung absehbar lösbar | Bankgespräch; Gesellschafterdarlehen; Debitoren-Beschleunigung; wöchentliche Aktualisierung |
| Rote Ampel — Schwelle des Paragrafen 17 InsO | Sofortige anwaltliche Prüfung der Antragspflicht; Hinweis nach Paragraf 102 StaRUG nur bei Jahresabschlussauftrag und vollständig erfülltem Tatbestand |
| Großauftrag als einziger Ausweg | Worst-Case-Szenario ohne Auftrag ausarbeiten; nicht auf Eingang vertrauen ohne Vertrag |
| Kreditlinien ausgeschöpft | Neue Finanzierungsquellen (Factoring, Gesellschafter, Sale-and-Lease-back) prüfen |
anw-insolvenzreife-pruefung-17-19-inso — anwaltliche Insolvenzreife-Prüfung mit Datenbasis aus Liquiditätsvorschaustb-bwa-sus-bilanz-pruefung — vorgelagerte BWA/SuSa-Prüfungstb-warnschreiben-krisensignale - tatbestandsgebundener Hinweis nach Paragraf 102 StaRUG oder gesonderter vertraglicher WarnhinweisQuellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.
npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin steuerrecht-anwalt-und-beraterGenerates rolling liquidity forecast (3/6/12 months) with going concern prognosis under German InsO. Automatically produces an Excel with weekly status lights from raw financial data.
Wenn es um Liquiditaetsvorschau 3/6/12 Monate in Steuerrecht – Steuerberater und Anwälte geht: ordnet Sachverhalt, Norm, Beweislast, Gegenargumente und nächsten Schritt; liefert eine Schnittstellenkarte mit Kollisions-, Zuständigkeits- und Nachweisfragen.
Creates rolling liquidity plans for German insolvency law compliance (InsO §18). Produces status, 3-week, 13-week, and 24-month forecasts from bank statements, receivables, and financial data.