From forderungsmanagement-klagewerkstatt
Drafts a German debt collection lawsuit (Zahlungsklage) based on facts, legal norms, evidence, and claims. Provides a usable draft with motions, reasoning, and appendix logic.
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Slash command
/forderungsmanagement-klagewerkstatt:inkasso-zahlungsklage-erstellerThe summary Claude sees in its skill listing — used to decide when to auto-load this skill
1. Liegt ein vollständiger Mahnvorlauf vor (Rechnung mit Fälligkeit, mindestens eine Mahnung mit Fristsetzung)?
Paragraf 286 BGB (Verzugseintritt) — Paragraf 288 BGB (Verzugszinsen: +5 Pp. B2C, +9 Pp. B2B) — Paragraf 280 Absatz 2 BGB (Verzugsschaden) — Paragraf 249 BGB (Schadensersatz) — Paragraf 253 ZPO (Klageschrift) — Paragrafen 12, 13, 29, 29c ZPO (örtliche Zuständigkeit) — Paragraf 23 Nummer 1 GVG und Paragraf 71 Absatz 1 GVG (allgemeine Wertzuständigkeit ab 01.01.2026: Amtsgericht bis einschließlich 10.000 EUR, Landgericht darüber; Paragraf 47 EGZPO Übergangsvorschrift) — Paragraf 23 Nummer 2a GVG (Wohnraummietsachen ausschließlich Amtsgericht) — Paragraf 93 ZPO (sofortiges Anerkenntnis, Kostenfolge) — Paragraf 812 BGB (Bereicherungsrecht als Auffanganspruch)
Gesetz zur Änderung des Zuständigkeitsstreitwerts der Amtsgerichte (BGBl. 2025 I Nr. 318 vom 11.12.2025) hebt mit Wirkung ab 01.01.2026 an:
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
Dieser Skill baut aus einer Forderungsakte einen sauberen Mahn- und Klageworkflow. Eingeklagt werden nur Ansprüche, die klar, fällig, durchsetzbar und belegt sind. Unsichere Positionen werden nicht eingeklagt, sondern als Rückfrage oder Nichtklage-Empfehlung ausgegeben.
Vorab: Der untenstehende Workflow ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der Workflow ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.
Felder: Gläubiger, Schuldner (Verbraucher/Unternehmer), Forderungsgrund, Hauptforderung, Mahnvorlauf, Verzug, Nebenforderungen, Prozessgeschichte, Gerichtsort.
Mahnchronologie: Rechnung → Zahlungserinnerung → Mahnung(en) → letzte Mahnung mit Klagehinweis → Inkassoschreiben → Zahlungseingänge.
Ampelbeurteilung: grün (klar), gelb (unklar, nacharbeitbar), rot (rechtlich ungeeignet oder bereits erledigt).
Prüfe je Position: Anspruchsgrundlage, Betrag, Fälligkeit, Durchsetzbarkeit, Verzug, Verschulden, Prozessrisiko, Gerichtsort.
Sachlich: allgemeine Forderung bis einschließlich 10.000 EUR Amtsgericht nach Paragraf 23 Nummer 1 GVG, darüber Landgericht nach Paragraf 71 Absatz 1 GVG. Wohnraummietsachen bleiben nach Paragraf 23 Nummer 2a GVG streitwertunabhängig beim Amtsgericht. Örtlich: Paragrafen 12, 13, 29, 29c ZPO. Online-Abgleich über justiz.de oder justizadressen.nrw.de; Quelle und Abrufdatum dokumentieren.
Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.
| Konstellation | Empfohlener Weg |
|---|---|
| Standard — Zahlungsklage gegen saumigen Schuldner | Mahnverfahren oder Klageschrift nach Schema; Template unten |
| Variante A — Schuldner gibt Ratenzahlung an | Ratenvereinbarung statt Klage; Vollstreckungstitel danach |
| Variante B — Forderung wirtschaftlich zweifelhaft Insolvenz droht | Insolvenzantrag pruefen statt Klage; Klage nur wenn Masse erwartet |
| Variante C — Mandant will Geschaeftsbeziehung erhalten | Aussergerichtliche Einigung zuerst; Klage als letztes Mittel |
Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
Inkasso-Zahlungsklage — Anspruchsmatrix
Schuldner: [...] | Forderungsstand: [...] EUR | Stand: [Datum]
| Position | Betrag EUR | Ampel | Begründung |
|---|---|---|---|
| Hauptforderung | [...] | GRÜN/ROT | [...] |
| Verzugszinsen | [...] | GRÜN/GELB | ab [...] |
| Mahnkosten | [...] | GRÜN/GELB | Beleg: [...] |
| Inkassokosten | [...] | GRÜN/GELB | Verhältnismäßigkeit: [...] |
Gerichtsort: AG/LG [...] — Online-Quelle: [...] — Abrufdatum: [...]
Klageantrag (nur grüne Positionen): Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger [...] EUR nebst Zinsen in Höhe von [...] Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit [...] zu zahlen.
Empfehlung: [Klage einreichen / zuerst Mahnung / Positionen [...] nicht einklagen]
Hinweis: Keine Rechtsberatung. Mechanische Prüfung anhand vom Nutzer behaupteter Tatsachen. Falsche Normwahl oder unvollständiger Sachverhalt kann das Ergebnis vollständig entwerten.
--- vor Versand klaeren ---
Schlussabsatz Variante A (kooperativ): Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen fuer ein klaerenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.
Schlussabsatz Variante B (formal-streng): Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.
Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie
[Name der Mandantin]werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (
1,1.1,1.1.1und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin forderungsmanagement-klagewerkstattWenn es um Zahlungsklage erstellen in Forderungsmanagement — Klagewerkstatt geht: erstellt den passenden Entwurf aus Sachverhalt, Norm, Beweis und Antrag; liefert einen verwertbaren Entwurf mit Anträgen, Begründung und Anlagenlogik.
Prüft Mahnverfahren nach Paragrafen 688 ff. ZPO: Fristen, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen mit Risikoampel.
Guides collaborative design exploration before implementation: explores context, asks clarifying questions, proposes approaches, and writes a design doc for user approval.