From KI-Richtlinie für Kanzleien und Rechtsabteilungen
Analyzes EU AI Act high-risk requirements for HR systems, breaking down deadlines, responsibilities, burden of proof, and counter-positions. Generates a burden-of-proof and substantiation matrix.
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- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
Ab dem 2. August 2026 gelten die strengen Hochrisiko-Anforderungen der KI-Verordnung auch für KI-Systeme, die im Personalwesen eingesetzt werden. Für Kanzleien ist dies in zweifacher Hinsicht relevant: zum einen beim eigenen Einsatz von KI im Personalbereich der Kanzlei selbst, zum anderen bei der Beratung von Mandanten, die solche Systeme im Arbeitsrecht-Kontext verwenden.
Art. 6 Abs. 2 KI-VO i.V.m. Anhang III Nr. 4 KI-VO: Hochrisiko-KI-Systeme im Personalwesen — KI-Systeme zur Bewerberauswahl, zu Beförderungsentscheidungen, zur Kündigung, zur Aufgabenzuweisung und zur Leistungsüberwachung. Inkrafttreten: 2. August 2026 (Art. 113 KI-VO). Hochrisiko-Pflichten für Betreiber nach Art. 26 KI-VO: menschliche Aufsicht, Risikobeurteilung, Protokollierung, Transparenz gegenüber Betroffenen, Meldung schwerwiegender Vorfälle. Art. 86 KI-VO: Recht auf Erläuterung bei Hochrisiko-Entscheidungen. § 80 Abs. 3 BetrVG (analog): Betriebsratsrechte bei Einführung technischer Überwachungseinrichtungen. AGG: Diskriminierungsverbot bei Bewerberauswahl.
Baustein Hochrisiko Personalwesen: Ab dem 2. August 2026 unterliegen KI-Systeme, die zur Bewerberauswahl, zu Beförderungs- oder Kündigungsentscheidungen, zur Leistungsüberwachung oder zur Aufgabenzuweisung im Personalbereich eingesetzt werden, den strengen Anforderungen für Hochrisiko-KI-Systeme nach Art. 6 KI-VO i.V.m. Anhang III Nr. 4 KI-VO. Die Kanzlei stellt sicher, dass vor dem Einsatz solcher Systeme eine umfassende Risikobeurteilung durchgeführt wurde, menschliche Aufsicht gewährleistet ist und betroffene Personen über den Einsatz des Systems transparent informiert werden.
Baustein Menschliche Aufsicht: Beim Einsatz von KI-Systemen im Personalwesen darf keine ausschließlich automatisierte Entscheidung im Sinne des Art. 22 DSGVO getroffen werden. Jede personalrelevante Entscheidung, die durch ein KI-System vorbereitet oder unterstützt wird, bedarf der abschließenden Überprüfung und Freigabe durch eine autorisierende Person mit Entscheidungsbefugnis.
Baustein Dokumentationspflicht HR-KI: Beim Einsatz von Hochrisiko-KI-Systemen im Personalwesen sind gemäß Art. 26 Abs. 6 KI-VO automatisch erzeugte Protokolldaten aufzubewahren, soweit diese unter Kontrolle der Kanzlei stehen. Die Aufbewahrungsdauer beträgt mindestens sechs Monate. Diese Protokolle sind der zuständigen Datenschutzbehörde oder der KI-Aufsichtsbehörde auf Anfrage vorzulegen.
Die konkrete Ausgestaltung der Hochrisiko-Pflichten durch Durchführungsrechtsakte der EU-Kommission und durch Leitlinien des Europäischen KI-Büros ist bis zum 2. August 2026 zu verfolgen. Ebenso sind BAG- und Landesarbeitsgericht-Entscheidungen zur Zulässigkeit von KI-Systemen im Personalwesen zu beobachten.
Adressat: HR / Compliance / Betriebsrat — Tonfall: strukturiert, rechtlich
HOCHRISIKO-KI PERSONALWESEN-CHECK
[DATUM] — System: [SYSTEMNAME] — Einsatzzweck: [BESCHREIBUNG]
Anhang III Nr. 4 KI-VO — Hochrisiko: JA, wenn die Zweckbestimmung den konkreten Personalprozess erfasst
Anwendbare Betreiberpflichten Art. 26 KI-VO: ALLE
Betriebsrat nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG:
☑/☐ Eingebunden am [DATUM] — Ergebnis: [ZUSTIMMUNG / BV ABGESCHLOSSEN]
☑/☐ Kein Betriebsrat vorhanden
AGG-Bias-Test:
☑/☐ Test durchgefuehrt am [DATUM] — Methode: [BESCHREIBUNG]
☑/☐ Kein Material-Bias gefunden / Bias gefunden: [MASSNAHME]
Art. 22 DSGVO:
☑/☐ Human-in-the-Loop für alle Personalentscheidungen
☑/☐ Widerspruchsrecht implementiert (Art. 22 Abs. 3 DSGVO)
Information Bewerber/Arbeitnehmer (Art. 13/14 DSGVO):
☑/☐ Datenschutzhinweis KI-Einsatz erteilt
Freigabe: [JA / BEDINGT / NEIN]
Verantwortlicher: [NAME], [DATUM]
Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie
[Name der Mandantin]werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (
1,1.1,1.1.1und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.
npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin ki-richtlinie-kanzleienOrganizes case files, evidence, gaps, and demands for HR AI systems classified as high-risk under the EU AI Act. Delivers a usable legal work product with checkpoints, risks, and next steps.
Zerlegt eine KI-Hochrisiko-Risikobewertung in Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition und liefert eine Beweislast- und Substantiierungsmatrix als Prüfvermerk im Gutachtenstil.
Audits data protection and AI compliance in HR recruiting for Berlin startups: checks deadlines, forms, jurisdiction, legal remedies, and immediate measures. Outputs a deadline and risk traffic light with action steps.