From fachanwalt-versicherungsrecht
Wenn es um Klage bei abgelehnter Berufsunfähigkeitsversicherungs-Leistung in Fachanwalt Versicherungsrecht geht: erstellt den passenden Entwurf aus Sachverhalt, Norm, Beweis und Antrag; liefert einen verwertbaren Entwurf mit Anträgen, Begründung und Anlagenlogik.
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/fachanwalt-versicherungsrecht:berufsunfaehigkeit-klageThe summary Claude sees in its skill listing — used to decide when to auto-load this skill
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
Fokus: Klage bei abgelehnter Berufsunfähigkeitsversicherungs-Leistung. Anwendungsfall BU-Versicherung hat Leistungsantrag abgelehnt oder Verweisung auf andere Tätigkeit ausgesprochen. Normen §§ 172 ff. VVG BU-Versicherung § 15 VVG Anzeigepflicht BAG-Begriff Berufsunfähigkeit 50-Prozent-Grenze. Prüfraster Begriff Berufsunfähigkeit letzte berufliche Tätigkeit Verweisung zumutbare andere Tätigkeit Gutachtenstreit Prüfverfahren. Output Klageschrift-Baustein mit Leistungsantrag Sachverständigenantrag Feststellungsantrag und Durchsetzungsstrategie. Abgrenzung zu fachanwalt-versicherungsrecht-deckungsklage und fachanwalt-versicherungsrecht-leistungsablehnung-prüfen.
Vorab: Der untenstehende ist die typische Standardlinie. Wenn die Mandantenlage abweicht (siehe "Strategische Optionen" oben), sind die Schritte entsprechend zu verkuerzen, umzustellen oder durch ein anderes Skill zu ersetzen — der ist Leitfaden, nicht Pflichtprogramm.
Verifizierte Aktenzeichen mit offener Quelle (vor Versand jeweils Volltext aufrufen):
fachanwalt-versicherungsrecht-lebensversicherung-rueckkauf — bei LVfachanwalt-versicherungsrecht-do-deckungsabwehr — bei D&Ofachanwalt-sozialrecht-krankengeld-aussteuerung — bei KG-BezugVerifizierte Aktenzeichen mit Anker zu offener Quelle. Volltext vor Versand erneut aufrufen und Randnummer einsetzen:
§§ 172 ff. VVG (BU-Versicherung) → § 19 VVG (Anzeigepflicht) → § 28 VVG (Obliegenheitsverletzung) → § 81 VVG (vorsätzliche/grob fahrlässige Herbeiführung) → § 286 ZPO (freie Beweiswürdigung Gutachten) → § 287 ZPO (Schadensschätzung) → § 402 ZPO (Sachverständiger) → § 195 BGB (Verjährung 3 Jahre) → § 203 BGB (Hemmung durch Verhandlungen) → § 256 ZPO (Feststellungsklage bei laufender Rente)
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
| Situation | Frist | Norm |
|---|---|---|
| BU-Leistungsantrag beim Versicherer | laut AVB (typisch unverzüglich) | § 28 VVG, AVB |
| Verjährung BU-Rentenanspruch | 3 Jahre ab Fälligkeit/Kenntnis | § 195, 199 BGB |
| Hemmung durch Verhandlungen | läuft bis Abbrucherklärung | § 203 BGB |
| Feststellungsklage (laufende Rente) | kein strikter Ablauf | § 256 ZPO |
| Nachprüfungsverfahren (Verbesserung) | laut AVB | AVB-BU |
Entscheidungsbaum:
Ablehnung Versicherer?
├─ Verweisung → konkret oder abstrakt?
│ └─ Abstrakt → unzulässig nach st. Rspr. BGH IV. ZS
│ (konkrete Entscheidung in juris.bundesgerichtshof.de
│ verifizieren und Randnummer einsetzen)
│ └─ Konkret → übt Mandant Verweisungstätigkeit tatsächlich aus?
├─ Bestreiten BU-Grad → 50-%-Schwelle ärztlich belegen
│ └─ Privatgutachten + gerichtliches Gutachten beantragen
├─ Anzeigepflichtverletzung → Belehrung erfolgt nach § 19 Abs. 5 VVG?
│ └─ Nein → Rücktritt / Anfechtung des Versicherers unwirksam
│ └─ Ja → Kausalität zwischen Vorerkrankung und BU?
└─ Verjährung → Verhandlungen dokumentieren (§ 203 BGB Hemmung)
Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu prüfen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.
| Konstellation | Empfohlener Weg |
|---|---|
| Standard — Klage gegen BU-Versicherer wegen Leistungsablehnung | BU-Klageschrift nach Prüfschema; Template unten |
| Variante A — Erstantrag noch nicht vollstaendig gestellt | Nachbeibringung Unterlagen zuerst; Klage danach |
| Variante B — Vergleich wirtschaftlich attraktiver als Prozess | Vergleichsverhandlung vor Klageerhebung; Klage als Druckmittel |
| Variante C — BU nur voruebergehend Reaktivierung möglich | Teilleistung akzeptieren und beobachten statt Vollklage |
Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
[MANDANT] (Kläger) gegen [VERSICHERER] (Beklagte)
Az.: [AZ LG]
ANTRÄGE
1. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger rückständige BU-Rente
für den Zeitraum [MONAT/JAHR] bis [MONAT/JAHR] von EUR [BETRAG]
nebst Zinsen 5 Prozentpunkte über Basiszins seit [DATUM] zu zahlen.
2. Es wird festgestellt, dass die Beklagte verpflichtet ist, dem Kläger
ab [DATUM] eine monatliche BU-Rente von EUR [MONATSBETRAG] zu zahlen
und die Prämien zu erlassen (§ __ AVB), solange Berufsunfähigkeit
im Sinne der AVB vorliegt.
BEGRÜNDUNG
1. BU-Definition (§ __ AVB): Kläger übte zuletzt die Tätigkeit
[BERUFSBEZEICHNUNG konkret] aus. Tätigkeitsprofil: [Liste mit %].
2. 50-%-Schwelle: Laut Privatgutachten Dr. [NAME] vom [DATUM]
(Anlage K3) ist Kläger zu [X]% beeinträchtigt.
3. Verweisung verfehlt: Versicherer verweist auf [Beruf] — nicht
konkret ausgeübt vom Kläger; abstrakte Verweisung nach st. Rspr.
des BGH IV. ZS unzulässig (konkrete Entscheidung mit Aktenzeichen
und Datum vor Versand in juris.bundesgerichtshof.de oder
dejure.org verifizieren und Randnummer einfügen).
4. Anzeigepflicht: Keine Belehrung § 19 Abs. 5 VVG (Anlage K5);
Rücktrittsrecht des Versicherers ausgeschlossen.
5. Verjährung: Durch Verhandlungen bis [DATUM] gehemmt (§ 203 BGB).
Beweis: K1 Police + AVB, K2 Tätigkeitsbeschreibung, K3 Privatgutachten,
K4 Ablehnungsschreiben, K5 Antragsformular, K6 Vollmacht
--- vor Versand klären ---
Schlussabsatz Variante A (kooperativ): Wir regen eine guetliche Einigung an und stehen für ein klärenden Gesprach zur Verfuegung. Eine einvernehmliche Loesung erspart beiden Seiten Zeit und Kosten.
Schlussabsatz Variante B (formal-streng): Eine aussergerichtliche Einigung kommt nur in Betracht wenn die Gegenseite innerhalb von [X] Tagen einen akzeptablen Vorschlag unterbreitet. Anderenfalls werden wir alle rechtlichen Schritte einleiten.
Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie
[Name der Mandantin]werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (
1,1.1,1.1.1und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin fachanwalt-versicherungsrechtGuides collaborative design exploration before implementation: explores context, asks clarifying questions, proposes approaches, and writes a design doc for user approval.
Creates structured, bite-sized implementation plans from specs or requirements before writing code. Useful for breaking down multi-step tasks into testable steps with file structure and task boundaries.
Synthesizes the current conversation into a structured spec (PRD) and publishes it to the project issue tracker with a ready-for-agent label, without interviewing the user.
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First indexed Jul 17, 2026