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Analyzes TDM §44b UrhG for AI training opt-out disputes. Structures facts, legal norms, burden of proof, counterarguments, and next steps.
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Das Training großer KI-Modelle (LLMs, Bildgeneratoren, Musikgeneratoren) erfordert riesige Datenmengen. Diese werden aus dem öffentlichen Internet geerntet – oft ohne Einwilligung der Rechteinhaber. § 44b UrhG erlaubt Text- und Data-Mining grundsätzlich als Schranke, aber nur wenn der Rechteinhaber kein maschinenlesbares Opt-out gesetzt hat. Diese neue Rechtslage schafft erheblichen Beratungsbe...
Das Training großer KI-Modelle (LLMs, Bildgeneratoren, Musikgeneratoren) erfordert riesige Datenmengen. Diese werden aus dem öffentlichen Internet geerntet – oft ohne Einwilligung der Rechteinhaber. § 44b UrhG erlaubt Text- und Data-Mining grundsätzlich als Schranke, aber nur wenn der Rechteinhaber kein maschinenlesbares Opt-out gesetzt hat. Diese neue Rechtslage schafft erheblichen Beratungsbedarf für Verlage, Fotografen, Musiker, Datenbankbetreiber und Plattformbetreiber.
8 Kaltstart-Rückfragen:
| Norm | Inhalt |
|---|---|
| § 44b UrhG | Text- und Data-Mining-Ausnahme: erlaubt Vervielfältigung für TDM wenn kein Opt-out; in Kraft seit 07.06.2021 |
| § 44b Abs. 3 UrhG | Opt-out-Möglichkeit des Rechteinhabers: maschinenlesbar; Wirkung nur für zukünftige TDM-Vorgänge |
| § 60d UrhG | TDM für wissenschaftliche Forschung: weitreichendere Erlaubnis; kommerzieller KI-Anbieter greift hier nicht |
| § 87a ff. UrhG | Datenbankschutz: Datenbankwerk und einfache Datenbank; TDM-Ausnahme gilt auch für § 87b UrhG (§ 87c Abs. 1 Nr. 3 UrhG) |
| § 97 UrhG | Unterlassungsanspruch bei Verletzung |
| § 97a UrhG | Abmahnung und Abmahnkosten |
| § 101 UrhG | Auskunftsanspruch gegen KI-Anbieter über Umfang der Werknutzung |
| Art. 4 DSM-RL (EU) 2019/790 | Vorlage für § 44b UrhG; maschinenlesbares Opt-out als Option für Rechteinhaber |
| Art. 53 KI-VO (VO (EU) 2024/1689) | Transparenzpflichten für Anbieter allgemeiner KI-Modelle (General-Purpose AI); Veröffentlichung von Zusammenfassung der Trainingsdaten |
| DSGVO Art. 5, 6 | Wenn TDM personenbezogene Daten enthält: Rechtsgrundlage für Verarbeitung notwendig |
| Aktenzeichen | Gericht / Datum | Leitsatz |
|---|---|---|
| US District Court NY (Reuters vs. Ross) | US District Court, 11.02.2025 | Fair Use abgelehnt: Training eines KI-Recherchetools mit Rechtsartikeln ist keine transformative Nutzung; kommerzieller Zweck schadet |
| Schritt | Inhalt | Grundlage |
|---|---|---|
| 1 | Werkschutz prüfen: Urheberrechtlich geschütztes Werk (§ 2 UrhG) oder Datenbankschutz (§ 87a UrhG)? | § 2, § 87a UrhG |
| 2 | TDM-Handlung identifizieren: Welche KI-Anbieter haben das Werk erfasst? Common-Data-Index, LAION, Books3, Pile-Datensätze? | § 44b Abs. 1 UrhG |
| 3 | Opt-out-Status zum Trainings-Zeitpunkt: War ein maschinenlesbares Opt-out vorhanden (Robots.txt, Meta-Tag, TDM-Notice)? | § 44b Abs. 3 UrhG |
| 4 | Wissenschaftliche vs. kommerzielle Nutzung: § 60d UrhG (Forschung) oder § 44b UrhG (allgemein)? Kommerzieller Anbieter = § 44b einschlägig | § 60d, § 44b UrhG |
| 5 | Nachweis der Nutzung: Output-Test des KI-Modells; Datensatz-Audits (LAION-Explorer, HuggingFace-Datensets); Wasserzeichenanalyse | § 101 UrhG |
| 6 | KI-VO Transparenzpflicht Art. 53: Hat Anbieter Trainingsdaten-Zusammenfassung veröffentlicht? Anhaltspunkte für Werk im Datenset? | Art. 53 KI-VO |
| 7 | Auskunftsanspruch § 101 UrhG: Anspruch gegen KI-Anbieter auf Auskunft über Verwendung des Werks | § 101 UrhG |
| 8 | Abmahnung formulieren § 97a UrhG: Verletzungshandlung benennen; Opt-out und dessen Umgehung konkret | § 97a UrhG |
| 9 | Opt-out sofort nachrüsten: Robots.txt alle relevanten Bots; Meta-Tags auf allen Seiten; TDM-Notice | § 44b Abs. 3 UrhG |
| 10 | Lizenzverhandlung: Rückwirkende Lizenz; Media-Manager-Programme der KI-Anbieter nutzen | § 44b UrhG |
| 11 | Kollektivwahrnehmung: VG Wort, GEMA, VG Bild-Kunst – Pflichtmitgliedschaft prüfen; kollektive Lizenzierung | § 51c UrhG |
| 12 | Schadensersatz berechnen: Lizenzanalogie; fehlender Opt-out → kein Anspruch; Opt-out vorhanden → voller Schadensersatz | § 97 Abs. 2 UrhG |
Bevor das Template eins-zu-eins gefuellt wird, ist zu pruefen welche Variante zur Mandantenkonstellation passt. Das Template ist eine moegliche Form — nicht die einzige.
| Konstellation | Empfohlener Weg |
|---|---|
| Standard — TDM § 44b UrhG KI-Training Opt-Out | Opt-Out-Erklaerung; Template unten |
| Variante A — Mandant will KI-Training erlauben | Lizenzvertrag statt Opt-Out; gesonderte Verguetung |
| Variante B — Bereits laufendes KI-Training | Opt-Out fuer Zukunft; Schadensersatz fuer Vergangenheit pruefen |
| Variante C — EU-DSA / Digital-Markets-Act beruehrt | Plattform-spezifische Opt-Out-Mechanismen zusaetzlich |
Wenn die Mandantenkonstellation nicht ins Standardschema passt, ist das Template anzupassen oder durch ein anderes Skill abzuloesen — nicht das Mandat in das Schema zu pressen.
<!-- Einbinden in <head> jeder HTML-Seite -->
<meta name="robots" content="noai, noimageai">
<!-- Für alle bekannten KI-Abrufwerkzeuge: Robots.txt -->
User-agent: GPTBot
Disallow: /
User-agent: ChatGPT-User
Disallow: /
User-agent: Google-Extended
Disallow: /
User-agent: CCBot
Disallow: /
User-agent: anthropic-ai
Disallow: /
User-agent: Claude-Web
Disallow: /
User-agent: cohere-ai
Disallow: /
User-agent: Omgilibot
Disallow: /
User-agent: FacebookBot
Disallow: /
# Generelle TDM-Reservation gemäß § 44b Abs. 3 UrhG /
# Art. 4 Abs. 3 DSM-RL / Art. 53 KI-VO
# Text and Data Mining for AI Training: PROHIBITED
# TDM Reservation Notice: no AI training on this content
# Stand: [Datum]
<!-- EXIF/Metadaten für Bilder -->
Copyright: [Name] [Jahr]
Rights: TDM Reservation § 44b Abs. 3 UrhG.
AI Training PROHIBITED.
Contact: [E-Mail] for licensing.
An [KI-Anbieter, Rechtsabteilung]
[Anschrift; ggf. EU-Repräsentant]
Per Einschreiben mit Rückschein
Abmahnung gemäß § 97a UrhG
wegen Verletzung des Text- und Data-Mining-Vorbehalts
§ 44b Abs. 3 UrhG
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir zeigen die anwaltliche Vertretung von [Rechteinhaber] an.
I. SACHVERHALT
Unsere Mandantschaft ist Inhaberin der urheberrechtlichen
Nutzungsrechte an folgenden Werken:
[Liste der Werke / URL / Beschreibung]
Auf unserer Website [URL] war zum Zeitpunkt der
Datenerhebung durch Ihren Abrufwerkzeuge [Bot-Name] am [Datum
gem. Wayback Machine / Server-Log] ein maschinenlesbarer
TDM-Vorbehalt in der Datei robots.txt gesetzt:
User-agent: [Bot-Name]
Disallow: /
Dieser Vorbehalt ist maschinenlesbar i.S.d. § 44b Abs. 3
UrhG und Art. 4 Abs. 3 DSM-RL.
Durch die Überwindung dieses Vorbehalts und die Verwendung
der Werke für das Training Ihres KI-Modells [Modellname]
haben Sie das ausschließliche Vervielfältigungsrecht
§ 16 UrhG verletzt.
II. FORDERUNGEN
Wir fordern Sie auf binnen [14 Tagen]:
1. Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung
bzgl. jeglicher Verwendung der genannten Werke für
KI-Trainingszwecke ohne ausdrückliche Einwilligung.
2. Erteilung von Auskunft gemäß § 101 UrhG über:
– Welche Werke wurden in welchem Datenset verwendet?
– Welche KI-Modelle wurden damit trainiert?
– Wann und in welchem Umfang erfolgte die Erhebung?
3. Zahlung von Schadensersatz (§ 97 Abs. 2 UrhG,
Lizenzanalogie). Unser vorläufiger Ansatz beträgt
EUR [X].
[Ort, Datum, Unterschrift Kanzlei]
--- vor Versand klaeren ---
1. Welches Verhandlungsziel hat der Mandant? [Bestand / Abfindung / Reputation / Schnelle Loesung]
2. Welche Kompromisslinien sind absolut? [Mindestabfindung / Freistellung / Zeugnisformulierung]
3. Sind Anschlusswege erwuenscht? [Mediation / Direktgespraech / Settlement vor Klageerhebung]
OPT-OUT-DOKUMENTATIONSPROTOKOLL
Rechteinhaber: [Name]
Website: [URL]
Erstellungsdatum robots.txt: [Datum]
TDM-Vorbehalt enthalten seit: [Datum]
Gesperrte Bots zum [Datum]:
- GPTBot (OpenAI) seit [Datum]
- CCBot (Common-Data-Index) seit [Datum]
- Claude-Web (Anthropic) seit [Datum]
- Google-Extended (Google) seit [Datum]
- [weitere]
Nachweise:
- robots.txt Volltext-Archiv: [Wayback Machine URL]
- Server-Log-Auswertung: [Anlage 1]
- Zeitstempel-zertifizierte Kopie: [notarielle Bestätigung]
- EXIF-Daten der Bilder: [Anlage 2]
prospektiv; für Trainingsdaten erhoben vor Opt-out-Setzung
gelten Ansprüche nach § 44b Abs. 3 UrhG nicht.
Rückwirkungsklage erfordert anderen Anspruchsweg (§ 97 UrhG
direkt wenn § 44b Abs. 1 UrhG nicht greift).
| Konstellation | Beweislast |
|---|---|
| Werkschutz | Rechteinhaber; bei bekannten Werktypen vermutet |
| Opt-out vorhanden zum Trainings-Zeitpunkt | Rechteinhaber; Nachweis durch Wayback Machine, Server-Logs, zeitgestempelte Zertifizierung |
| TDM-Handlung des KI-Anbieters | Rechteinhaber muss Verwendung im Datenset nachweisen (LAION-Explorer, Output-Test, Datensatz-Audit); § 101 UrhG-Auskunftsanspruch hilft |
| KI-VO Art. 53 Transparenzpflicht | KI-Anbieter muss Trainingsdaten-Zusammenfassung veröffentlichen; Verletzung davon kann Beweisvermutung begründen |
| Frist | Inhalt | Norm |
|---|---|---|
| Sofort | Opt-out nachrüsten wenn noch nicht vorhanden | § 44b Abs. 3 UrhG |
| Abmahnfrist (gesetzt) | Typisch 14 Tage; EV bei KI-Anbietern selten sofort durchsetzbar | § 97a UrhG |
| 3 Jahre | Verjährung Schadensersatz ab Kenntnis von Verletzung und KI-Anbieter | § 102 UrhG, § 195 BGB |
| Ab Inkrafttreten KI-VO (2025) | Transparenzpflicht Art. 53 KI-VO gilt für Anbieter allgemeiner KI-Modelle | Art. 113 KI-VO |
| Gegenargument | Erwiderung |
|---|---|
| "Wir sind in den USA und US-Recht gilt" | EU-Niederlassung oder Auftragsverarbeiter in EU begründet EU-Gerichtsstand; zudem: EU-Nutzer sind betroffen → Marktortprinzip |
| Position | Berechnung |
|---|---|
| Streitwert Unterlassung | Hoch: EUR 50.000–500.000 je nach Werk und Verbreitung des KI-Modells |
| Schadensersatz Lizenzanalogie | Fehlendes Opt-out → § 44b UrhG greift → kein Anspruch; bei wirksamem Opt-out: voller Lizenzbetrag |
| Lizenzverhandlung (rückwirkend) | 0.5–5 % des KI-Anbieter-Umsatzes im Bereich des Schöpferkreises (grober Anhaltspunkt) |
| VG-Kollektivlizenz | VG Wort, GEMA, VG Bild-Kunst verhandeln mit Plattformen; individuelle Ansprüche ggf. durch VG geltend zu machen |
| Gerichtskosten | LG Hamburg zuständig für viele KI-Urheberrechtsklagen; hohe Streitwerte → erhebliche Gerichtskosten |
| Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Kein Opt-out vorhanden | Opt-out sofort nachrüsten für künftige Verbotenheit; Schaden aus Vergangenheit nur angreifbar wenn § 44b Abs. 1 UrhG selbst nicht greift (z.B. kein rechtmäßiger Zugang) |
| Opt-out vorhanden zum Trainings-Zeitpunkt | Starke Anspruchsposition; Abmahnung + Klage; Auskunft § 101 UrhG erzwingen |
| VG-Mitglied | VG koordiniert oft Sammelklage; individuell prüfen ob zusätzliche direkte Ansprüche möglich |
| Rückwirkende Lizenzierung angestrebt | Direkte Verhandlung mit OpenAI, Google, Anthropic usw.; Media-Manager-Programme nutzen |
| US-Anbieter ohne EU-Sitz | KI-VO Marktortprinzip; EU-Vertreter nach Art. 22 KI-VO benennen lassen; ggf. Blockade des Modells in EU beantragen |
urheber-abmahnung-pruefen – allgemeine Abmahnprüfungfachanwalt-urheber-medienrecht-abmahnung-pruefen – vertiefte Abmahnanalysefachanwalt-it-recht-ki-vo-hochrisiko-konformitaetsbewertung – KI-Verordnung Compliancefachanwalt-urheber-medienrecht-mod-erklaerung – Unterlassungserklärung im TDM-KontextBevor die Opt-out-Strategie und ggf. Klage eingeleitet wird, klaere:
Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.
npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin fachanwalt-urheber-medienrechtPrüft Fristen, Form, Zuständigkeit und Rechtsweg für TDM-Opt-out nach §44b UrhG bei KI-Training mit urheberrechtlich geschützten Werken. Liefert Fristen- und Risikoampel mit Sofortmaßnahmen.
Prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen im KI-Trainingsdaten- und Urheberrecht (TDM, Opt-out, EU AI Act, Datenbankschutz). Liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.
Analyzes training data sources for generative AI models under EU law, checking TDM permissions, opt-out signals, and creating a compliance matrix with risk assessment.