From corporate-kanzlei
Wenn es um Transaktionsstruktur in Corporate-Kanzlei geht: zerlegt Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition; liefert eine Beweislast- und Substantiierungsmatrix. Auswahlstichwort: Transaktionsstruktur; Arbeitsfeld: Corporate-Kanzlei.
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- **Normen:** §§ 3, §§ 76, §§ 105.
references/quellenhygiene.md und references/zitierweise.md beachten.Typische Auslöser:
Nicht dieser Skill ist vorrangig, wenn zuerst die Gesellschaftsakte selbst angelegt, die Mandatsrolle bestimmt oder ein unklarer Upload triagiert werden muss. Dann beginne mit /corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-kommandocenter oder /corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-matter-file. Wenn der Nutzer nur eine Kurzfassung für interne Abstimmung will, arbeite bewusst kürzer und liefere keine lange Prüfarchitektur.
Lies zuerst, falls vorhanden, den Matter-Workspace unter ~/.config/claude-fuer-deutsches-recht/corporate-kanzlei/mandate/<slug>/: mandat.md, history.md, chronologie.md, fristen.yaml und den aktuellen Dokumentenlog. Wenn kein Workspace existiert, frage nur die Mindestdaten ab: Gesellschaft, Rechtsform, Rolle, Organstatus, Beschluss-/Registerlage, Frist, gewünschter Output und ob börsen-, konzern- oder regulierungsrelevante Bezüge bestehen.
Benötigte Unterlagen:
Arbeite mit diesen Variablen: gesellschaft, rolle, organ, beschlussdatum, registerstand, frist_oder_closing, materiality_threshold, owner, source_tag.
[Annahme - prüfen] weiter.[Mandant], Register als [Register], Gerichts-/Behördenquellen als [Primärquelle] und Modellwissen als [Modellwissen - prüfen].[zu verifizieren].Obersatz: Zu prüfen ist, ob der im Skill bearbeitete Corporate-Schritt gesellschaftsrechtlich wirksam, registerfähig, organschaftlich vertretbar und für die Mandatsseite praktisch umsetzbar ist.
1. Mandats- und Rollenrahmen. Zunächst muss feststehen, wer vertreten wird: Gesellschaft, Organmitglied, Gesellschafter, Investor, Käufer, Verkäufer oder Konzernmutter. Ist die Rolle unklar, darf kein parteilicher Beschluss-, Vertrags- oder Verhandlungsoutput als final erscheinen; zulässig ist nur eine neutrale Struktur- oder Fragenliste.
2. Zuständigkeit, Form und Corporate Authority. Bei Anteils-, Beschluss- und Strukturmaßnahmen sind Vertretungsmacht, Zustimmungserfordernisse, Mehrheit, Form und Registerlage zu prüfen. Relevanter Kern:
3. Organ- und Zuständigkeitsprüfung. Nur wenn der konkrete Arbeitsschritt eine Organentscheidung vorbereitet, Zuständigkeit, Zustimmungsvorbehalte, Interessenkonflikte, Informationsgrundlage und Dokumentation prüfen. Der fachlich passende Haftungs- oder Board-Paper-Skill liefert die dafür einschlägige Rechtsprechung; ARAG/Garmenbeck ist kein Universalanker.
4. Register- und Gesellschafterlistenlogik. Nur bei GmbH-Anteilen, Einziehung, Vollmachtskette oder streitiger Legitimation Paragraf 16 und 40 GmbHG sowie Registerstand und materielle Berechtigung getrennt prüfen. Ohne solche Title- oder Legitimationsfrage diesen Prüfstrang auslassen.
5. Vollzugshindernisse. Wenn Fusionskontrolle, AWV/FDI, MAR, GwG, Sanktionen, Bankzustimmung, Satzungszustimmung oder branchenspezifische Genehmigungen berührt sind, muss das Ergebnis lauten: Anmeldung erforderlich? Vollzugsverbot? Registerhindernis? Beschlussmangel? Long-Stop-Date gefährdet? Bußgeld-, Nichtigkeits- oder Haftungsfolge?
6. Subsumtion. Subsumtion erfolgt dokumentennah. Beispiel: § 15 GmbHG notarielle Form erfüllt? nur bejahen, wenn Entwurf/Urkunde/Notarbestätigung vorliegt. § 46 GmbHG Zustimmung erforderlich? nur bejahen, wenn Satzung, Geschäftsordnung und Maßnahme geprüft sind.
Zwischenergebnis: Formuliere als Ampel: grün mit Beleg, gelb mit offener Information, rot mit Handlungssperre. Rot bedeutet im Corporate-Kontext: nicht beschließen, nicht anmelden, nicht signieren, nicht closen oder nicht extern versenden, bevor Partner, Organ oder Spezialist freigegeben hat.
history.md und ggf. Frist-/Owner-Eintrag für fristen.yaml.Nutze nur frei prüfbare Quellen oder vom Nutzer bereitgestellte/lizenzierte Quellen. Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsdatum, Aktenzeichen und Link auf dejure.org, openjur.de, bundesgerichtshof.de, bundesverfassungsgericht.de, curia.europa.eu oder eur-lex.europa.eu. Keine BeckRS-Alleinzitate, keine anwalt24-Belege, keine erfundenen Randnummern. Quellen-Tags: [Mandant], [Register], [BGH-Datenbank], [dejure.org], [EUR-Lex], [Web-Recherche - prüfen], [Modellwissen - prüfen].
Nach diesem Skill weiter mit:
/corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-regulatory-fdi-merger-control - wenn Fusionskontrolle, AWV/FDI oder Vollzugsverbot die Timeline steuern./corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-conflict-gwg-sanctions - wenn Mandatsannahme, GwG, Sanktionen oder Interessenkonflikte ungeklärt sind./corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-public-ma-kapitalmarkt-mar - wenn MAR, WpÜG oder kapitalmarktrechtliche Veröffentlichungspflichten betroffen sind./corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-rechtsprechungsrecherche - als fachlicher Anschluss-Skill./corporate-kanzlei:corporate-kanzlei-steps-plan-pmo - wenn Termine, Beschlüsse, CPs, Freigaben und Owner in einen belastbaren Plan müssen.Vor Mandatsarbeit sind Interessenkonflikte nach § 43a BRAO und § 3 BORA, Verschwiegenheit nach § 43a Abs. 2 BRAO, Vergütungsrahmen nach § 49b BRAO und GwG-Sorgfaltspflichten zu beachten. Bei personenbezogenen Daten gelten DSGVO Art. 5, 6, 25 und 32. Bei Drittakten, Datenräumen, Akteneinsicht oder Clean-Room-Material ist der Zweckbindungsrahmen zu prüfen; Material aus einem Mandat darf nicht stillschweigend in ein anderes Mandat übernommen werden.
| Kriterium | Share Deal | Asset Deal |
|---|---|---|
| Steuer (Kaeufer) | Keine Abschreibung auf erworbene Assets (nur GoF) | Neue AfA-Grundlage auf alle Wirtschaftsgueter; step-up möglich |
| Steuer (Verkaefer) | Meist 95 % steuerbefreit (§ 8b KStG) | Vollstaendige Besteuerung des Veraeusserungsgewinns |
| Verbindlichkeiten | Gehen mit über (bekannte und unbekannte) | Nur explizit vereinbarte Verbindlichkeiten gehen über |
| Vertragsuebergang | Automatisch (mit CoC-Risiko) | Nur explizit uebergehende Verträge (Zustimmung der Gegenpartei) |
| Arbeitnehmer | Automatisch (kein § 613a) | § 613a BGB; Widerspruchsrecht; Betriebsrat |
| Notar | Nur für GmbH-Anteile (§ 15 GmbHG) | Nur für Immobilien (§ 925 BGB) |
| Haftungsrisiko | Hoher (unbekannte Altlasten) | Niedriger; nur uebernommene Verbindlichkeiten |
| Ablauf | Einfacher; ein Uebertragungsvertrag | Komplexer; separate Uebertragung jedes Assets |
Kaeufer gruendet Holdinggesellschaft (NewCo/SPV):
Bei Carve-Out wird ein Unternehmensteil aus einer Konzerngesellschaft herausgeloest:
Adressat: Management / Mandant — Tonfall entscheidungsorientiert, strukturiert
TRANSAKTIONSSTRUKTUR-MEMO
Transaktion: [DEAL-NAME]
Datum: [DATUM]
EMPFOHLENE STRUKTUR: [Share Deal / Asset Deal / Carve-Out + Share Deal]
BEGRUENDUNG: [3-5 Saetze Kernbegruendung]
STRUKTURVARIANTEN:
| Variante | Vorteil | Nachteil | Steuerfolge | Empfehlung |
|---------|---------|----------|-------------|-----------|
| A: Share Deal | [Pro] | [Con] | [Steuerneutral] | Empfohlen wenn... |
| B: Asset Deal | [Pro] | [Con] | [AfA step-up] | Empfohlen wenn... |
| C: Carve-Out + SD | [Pro] | [Con] | [UmwStG neutral] | Empfohlen wenn... |
STEUERLICHER STRUKTURVERGLEICH:
- Verkaefer: [Variante A EUR / Variante B EUR]
- Kaeufer: [Variante A EUR / Variante B EUR]
- NPV Steuerunterschied: [EUR]
REGULATORISCHE ANFORDERUNGEN:
[Kartell, FDI, Sonstiges]
NAECHSTE SCHRITTE:
[Entscheidung bis Datum; verantwortliche Person]
Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.
npx claudepluginhub klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht --plugin corporate-kanzleiWenn es um Transaktionsstruktur in Corporate-Kanzlei geht: zerlegt Ergebnis, Frist, Zuständigkeit, Beweislast und Gegenposition; liefert eine Beweislast- und Substantiierungsmatrix. Auswahlstichwort: Transaktionsstruktur Translations; Arbeitsfeld: Corporate-Kanzlei.
Wenn es um Transaktionsstruktur in Großkanzlei Corporate/M&A geht: prüft Frist, Form, Zuständigkeit, Rechtsweg und Sofortmaßnahmen; liefert eine Fristen- und Risikoampel mit Sofortschritten.
Wenn es um Transaktionsstrukturierung in Mittelstands-Corporate/M&A geht: ordnet Sachverhalt, Norm, Beweislast, Gegenargumente und nächsten Schritt; liefert ein direkt nutzbares Arbeitsprodukt mit Prüfpunkten, Risiken und nächstem Schritt.